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GUS Group gewinnt Markanteile
Ergebnisse aus der Konradin ERP-Studie 2009

Die Konradin ERP-Studie untersucht die Bekanntheit und Verwendung von ERP-Lösungen in den fünf zentralen Industriebranchen Deutschlands – Prozessindustrie, Metallbe- und -verarbeitung, Maschinenbau, Fahrzeugbau und -zulieferindustrie sowie Elektrotechnik/Elektronik. Die aktuelle Studie 2009 ist die siebte vollständig aktualisierte und erweiterte Auflage.

Marktanteil
In der Prozessindustrie erreicht die GUS Group laut der Studie einen Marktanteil von 2,8 Prozent und besetzt damit unter allen ERP-Herstellern den 8. Platz. Das Feld der Top Ten dominieren die IT-Konzerne SAP, Microsoft und Oracle, die zusammen 62,7 Prozent Marktanteil erreichen. Es ist auffällig, dass sich die GUS Group als einziges IT-Unternehmen ihrer Größenklasse unter den ersten Zehn platzieren konnte. Dies spricht klar dafür, dass die GUS Group – da ihre Parameter für Kunden- oder Partnerzahl, Marketingaufwendungen etc. niedriger als bei den übrigen Erstplatzierten liegen – durch Leistung überzeugt: Die Branchenausrichtung des GUS-OS Leistungsspektrums ist überdurchschnittlich praxisorientiert gestaltet und dies wird vom Markt auch so wahrgenommen.

Bekanntheitsgrad
Hohe Bekanntheit bei den Investitionsentscheidern ist unter Vermarktungsperspektiven sehr relevant, gelingt es doch so leichter, erfolgreich in die frühen Orientierungsphasen des Einkaufsprozesses einzusteigen. Hier ist der GUS Group in der mittelständischen Kernindustrie mit 100 bis 499 Mitarbeitern der Sprung in die Top 20 der bekanntesten ERP-Hersteller gelungen. Die GUS Group eroberte den 17. Platz. Dies ist ein signifikanter Erfolg, zumal das insgesamt gestiegene Bekanntheitsniveau in diesem Segment auf einen sehr lebhaften Wettbewerb hindeutet. Angeführt wird das Feld mit großem Vorsprung wieder von den großen Drei – Microsoft, Oracle und SAP –, die von ihrer starken Markenstrategie und den hohen Werbe- und Kommunikationsaufwendungen profitieren sowie vom eng geknüpften Partnernetzwerk.

Noch erfolgreicher war die GUS Group beim gehobenen Mittelstand und den Großunternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern. In der Domäne von SAP, Oracle und Microsoft platzierte sich das Unternehmen als das elft bekannteste. Es fällt auf, dass sich in diesem Segment nur zwei Unternehmen im Vergleich zur letzten Untersuchung verbessern konnten, eines davon ist die GUS Group. Dies unterstreicht das Ansprache und das GUS-OS Produktportfolio immer mehr auch die Aufmerksamkeit größerer und großer Unternehmen finden. Der Fokus auf Business Intelligence, Rechnungswesen und Qualitätsprozesse sowie die Vorteile bei der Flexibilität in Folge des anwendungsintegrierten Workflows mögen dafür die Gründe sein.

Schlüsselt man den Bekanntheitsgrad nach Branchen auf, so erreicht die GUS Group in ihrer Kernbranche, der Prozessindustrie, ebenfalls den 11. Rang. Bemerkenswert ist, dass alle vor der GUS Group platzierten Unternehmen größer sind beziehungsweise größeren Unternehmensverbünden angehören. Außerdem fällt auf, dass die GUS Group auch in Branchen, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören, eine signifikante Bekanntheit genießt: So ist die GUS Group immerhin jedem zehnten Unternehmen der Metallbe- und -verarbeitung bekannt und gehört damit auch in dieser Branchen zu den Top 20 der bekannten Unternehmen. Den 20. Rang erreicht die GUS Group auch bei den Herstellern in Fahrzeugbau und -zulieferindustrie während im Bereich Elektrotechnik und Elektronik sogar der 17. Platz erreicht wird. Dabei ist allerdings zu beachten, dass beispielsweise die Wahrnehmung (= Präsenzintensität) aller Unternehmen der Elektrotechnik und Elektronik recht gering ist. Ein Rechenbeispiel erläutert dies: Würde sich der Bekanntheitswert der GUS Group von 12.5 Prozent aller befragten Unternehmen beispielsweise auf 25 Prozent verdoppeln, so läge dass Unternehmen schon auf Rang 7.

Zur Studie
Für die Studie wurde ein definierter Arbeitsmarkt, bestehend aus Betrieben ab 50 Mitarbeitern innerhalb der fünf genannten Schlüsselbranchen untersucht. Basis waren die erhobenen Strukturdaten des Statistischen Bundesamtes im Wirtschaftszweig „verarbeitendes Gewerbe/Industrie“ sowie die aktuelle Betriebsstättenschätzung.


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